Lina & Claudio

Tango Argentino

 

LINA

Was mich prägt und mir wichtig ist …

Als in Deutschland lebende Tochter eines spanischen Auswanderers, der während der Franco-Diktatur 19 Jahre lang in Montevideo und Buenos Aires lebte, hatte ich 1995 meine erste Begegnung mit dem damals in Bremen aufkeimenden Tango Argentino. Zu jung noch, um der Faszination dieses Tanzes zu verfallen, widmete ich mich stattdessen lieber Aerobic, Standard- und Latein-Tänzen und praktizierte diese mit Hingabe. Hauptberuflich als Gymnasiallehrerin, nebenberuflich seit 21 Jahren als leidenschaftliche Tänzerin tätig, organisiere ich immer wieder Tanzprojekte fur Jugendliche.

2006 lernte ich Claudio kennen und mit ihm den Tango Argentino lieben. Es war das Zusammenwirken von drei Elementen: „el caminar, el abrazo, la conexión“ was für mich den Zauber des Tango Argentino ausmachte. Ins Deutsche übersetzt heißt es: das tänzerische Gehen in inniger Umarmung und Verbindung mit meinem Tanzpartner und mit der Musik machten und machen fur mich immer noch die Faszination des Tango Argentino aus. Frauen, die mich auf meinem Tango-Weg stark beeinflussten sind Graciela Calabria und Diana Cortés aus Buenos Aires. Sehr unterschiedliche Frauen, die jeweils einen eigenen Tango-Weg gegangen sind. Unter den Männern imponiert mich Matías Guinazú als Tänzer, Lehrer und Argentinier mit seiner Lebensfreude, mit seiner tänzerischen Bescheidenheit und mit seiner Verehrung der alten „Maestros del Tango“ .

Wir verstehen den Tango Argentino in seiner Ganzheit als Tanz, Gesang, Musik, Tradition und Kultur als ein wertvolles Geschenk, welches wir mit Respek begegnen wollen.

„Menos pasos y más pasión“ … in diesem Sinne leben, tanzen und unterrichten wir.

 

CLAUDIO

Meine ersten Tanzmomente hatte ich mit 8 Jahren. Wir gingen jeden Sonntag zum Kaffe trinken in ein Gasthaus, mit einen großen Tanzsaal. Bis zum 12. Lebensjahr unterrichtete meine Tante mich in den unterschiedlichen rumänischen und bulgarischen Volkstänzen.

2004 entdeckte ich fur mich den Tango Argentino in Barcelona. In Bremen, Hamburg und Berlin habe ich mich von unterschiedlichen Lehrern in den ersten Jahren ausbilden lassen. Großen Einflus auf den Tango Argentino übten Claudio Creciente (BA), Graciela und Osvaldo Calabria (BA) so wie Diana Cortés (BA) auf mich aus.

Meinen ganz besonderer Dank gilt Alexis Quezada (Chile / Barcelona) und Celine Giordana ( FR. Marseille), bei denen wir regelmäßig Unterricht bekommen und sie uns so sehr inspirieren.

Ein Mal im Jahr fahre ich für eine Woche nach Barcelona und trainiere mit einigen aus Argentinien stammenenden Tanzlehrern, wie Claudio Creciente und Raúl Mamone und natürlich Alexis Quedaza.

Jährlich werden Profitänzer als Gastlehrer aus Argentinien in La Milonguita eingeladen, mit denen wir ebenfalls ein bis zwei Wochen intensiv trainieren, um vor allem unser Unterrichtskonzept immer mit neuen Informationen anzureichern.